OTTO BOCK Outdoor Challenge

Tag 2

es regnet, die Segelboote werden vorbereitet um zu Wasser gelassen werden.

Der 2. Tag der Challenge begann mit einem umfangreichen Frühstück im Hotelrestaurante. Leider regnete es in Strömen. An diesem Samstag wollten wir auf das Wasser und hatten uns schönsten Sonnenschein und Wind gewünscht

Rudolf Eisl kam mit drei Segelbooten vom Schluchsee im Schwarzwald nach Rheinsberg. Wir konnten das Event des Tages nicht ins Wasser fallen lassen.

 
Die Segelboote werden zu Wasser gelassen, hier an der Slipanlage des Rudervereins Rheinsberg

Der Regen ließ dann doch etwas nach und die Segelboote konnten zu Wasser gelassen werden.

 
auf den Weiten des Grienericksees kreuzen drei Segelboote im Wind

Mit drei Segelbooten wurden dann die Weiten des Grienericksees erschlossen. Hier, in der Ferne, das Synchronsegeln unter Anleitung von Rudolf Eisl.

 
Der Katamaran von Rolly-Tours kruezt auf dem Grienericksee

Parallel zum Segeltourn lud der barrierefreie Katamaran "Tristan" von Rolly-Tours zu einer Seerundfahrt ein. Die gemütliche Motorbootsfahrt und ein warmes Getränk ließ die Zeit überbrücken.

Auch wenn das Wetter nicht so schön wie gewünscht war, nutzten Alle die Möglichkeit zum Segeln.

 
die drei Segelboote und Tristan auf hoher See

Die Highlights des Tages kreuzen sich und der Wettergott läßt endlich die Sonne durch die Wolken blicken.

 
Rollifahrer beim einsteigen in das Segelboot. Mit vereinten Kräften ist alles möglich.

Der Ruderverein 1910 e.V. Rheinsberg stellte sein Vereinsgelände für die Veranstaltung zur Verfügung. Wir konnten den Schwimmsteg nutzen und mit vereinten Kräften gelang auch das Ein- und Aussteigen in die Segelboote für alle RollstuhlfahrerInnen.

 
Ansicht des Segelbootes, der Segler sitzt in diesem Boot sehr tief

Meine Jungfernfahrt mit dem Segelboot:

Wie man auf dem Foto erkennt, sitzt man in diesem Segelboot sehr tief. Das hat seinen guten Grund. Der Schwerpunkt liegt somit ebenfalls weit unten. Unterstützt wird diese physikalische Notwendigkeit noch mit ca. 120 kg Blei im Kiel des Bootes.

Rudol Eisl hat diese Konstruktion für Menschen mit Behinderung konzipiert. Hier steht die Anforderung, das Boot darf nicht kentern. Auch die Fläche des Segels ist optimiert und hält selbst bei Windstärke 7 stand.

Selbst wenn das Boot kippen sollte schöpft es nur etwas Wasser und richtet es sich von selbst wieder auf - der kleine Nachteil - man ist dann nass wie eine Katze - ich habe es an diesem Tag noch nicht ausprobiert.

Nach einem Kurzseminar in Segelkunde wurde ich vom Steg abgestoßen und mußte mit drei Leinen und Ruder allein zurechtkommen. Der Wind spielte mit mir und dem Boot. Und tatsächlich, nach etwa 10 geschätzten Minuten der Unsicherheit habe ich verstanden wie das Leinengewirr funktionierte.

Es gelang mir ein vorgegebenes Ziel anzusteuern. Zum Schluß segelte ich ziemlich hart am Wind, noch 5cm und das Wasser wäre ins Boot geschwappt. Eines kann ich auf jeden Fall sagen - es hat wirklich viel Spaß und Lust auf mehr gemacht.

 
Stockentenpaar auf dem Wasser

...die können segeln, fliegen, schwimmen und tauchen nach herzenslust....

 
Blick auf die Uferpromenade mit romantischem Sonnenuntergang

Der Tag endete mit einem romantischen Sonnenuntergang.

 
Hermann Sonderhüsken bei seiner Fotodokumentation am Samstag Abend in der Hotelbar

Samstag Abend präsentierte Hermann Sonderhüsken in der Hotelbar die Schnappschüsse der "2. OTTO BOCK Outdoor Challenge".

 
Wolfgang Raabe, Fa. OTTO BOCK, nimmt die Siegerehrung vor

Wolfgang Raabe mit seinen abschließenden Worten zur gelungenen Outdoor Challenge und anschließenden Siegerehrung.

 

Für Alle war es ein spannendes Wochenende. Viele Erlebnisse und Erfahrungen konnten gesammelt werden. Ob mit dem SuperFour und C2000 über Stock und Stein und dem Segelboot hart am Wind wird dieser interessante Mix in angenehmer Erinnerung bleiben.

Wir danken allen Organisatoren für Ihr Engagement.

Rheinsberg, 18.05.2009, Siegfried Schmidt

 

 

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Hermann Sonderhüsken begleitete die Challenge als Fotograf

Hermann Sonderhüsken begleitete die gesamte Challenge als Journalist. Der Artikel dazu wird in der nächsten Ausgabe des Paraplegiker zu lesen sein.