Nach den Direktiven des Natur- und Denkmalschutzes und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die eine möglichst niedrige, gestaffelte Baulichkeit vorgaben, um nicht mit dem benachbarten historischen Schloss in Konkurrenz zu treten, entwarf das Münchner Architekturbüro Sommersberger eine gegliederte Hotelanlage mit drei Gästehäusern und einem Zentralgebäude. In diesem befinden sich Gemeinschaftsräume wie Restaurant, Seminarräume, Schwimmbad, Fitnesscenter, Kegelbahn sowie eine große Mehrzweckhalle, die »Seehalle«. Der ebenfalls in München beheimatete Architekt Stephan Wildgruber führte die Ausgestaltung des Entwurfs in Zusammenarbeit mit dem versierten Berliner Architekturbüro Dr. Pawlik fort, das die Gesamtverantwortung, die Ausführungsplanung und die Bauleitung übernahm.
Mit einer Investition von rund 60 Millionen DM, zu der die Investitionsbank des Landes Brandenburg einen Zuschuss von 7,5 Millionen DM gewährte, wurde ein durchgängig behindertengerechtes Ferienhotel für körperbehinderte Gäste mit 108 Gästezimmern und gut 150 Betten errichtet.
HausRheinsberg bietet dem behinderten Gast individuelle Erholung mit anspruchsvollen Freizeitprogrammen, die »Körper und Seele« fordern.