
Marina Schreiber
1958 in Hannover geboren, Studium der Bildhauerei in der Fachhochschule Hannover und der Hochschule der Künste Berlin
1988 Diplom
1990 Stipendium „Villa Serpentara“ der Akademie der Künste Berlin, in Olevano Romano Italien
1996 Brita - Kunstpreis, Taunusstein
1997 Stipendium der Käthe- Dorsch- Stiftung in Berlin
2001 Stipendium der Stiftung Kulturfond im
Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop
lebt und arbeitet in Berlin

Die Vernissage zur neuen Ausstellung fand im Rahmen des Neujahrsempfanges am 11. Januar 2007 statt. Frau Fritz begrüßte die zahlreichen Gäste aus Kunst, Wirtschaft und Politik unter denen auch der Vorsitzende des Kuratoriums der Fürst Donnersmarck-Stiftung Fürst von Donnersmarck, Landrat Christian Gilde und die Bürgermeister Manfred Richter und Jens-Peter Golde zu finden waren. Sie dankte allen für ihr zahlreiches Erscheinen und zog Resümee über die Veränderungen und Ereignisse des letzten Jahres.
Frau Fritz übergab das Wort an den Fürst von Donnersmarck und den Laudator Dr. Marc Wellmann mit einem passenden Zitat zu biomorphen Abstraktionen von Wassili Kandinsky - "Dieses erleben der geheimen Seele der sämtliche Dinge, die wir mit unbewaffnetem Auge, im Mikroskop oder durch das Fernrohr sehen, nenne ich den inneren Blick. Dieser Blick geht durch die harte Hülle, durch die äußere Form zum Inneren der Dinge hindurch und lässt das innere Pulsieren der Dinge mit unseren sämtlichen Sinnen aufnehmen."


In seiner Einführung zur Ausstellung sprach Dr. Marc Wellmann, Kunsthistoriker und Kurator der Bernhard-Heiliger-Stiftung, über die faszinierenden Werke der Künstlerin Marina Schreiber, die aus elektronischen Widerständen, Perlen und Pailletten biomorph-abstrakte Drahtskulpturen erschaffen hat, die den Betrachter in eine Unterwasserwelt eintauchen lassen. "Der Reiz dieser Gebilde, die jeweils eine genaue Konzeption erfordern und über Wochen unter den Händen der Künstlerin ,heranwachsen', liegt in der Verschmelzung von Technik und Natur. Auch ist in ihnen ein Spannungsbogen von Makro- und Mikroformen angelegt, der vom organischen Gesamtornament zu seinen künstlichen Bestandteilen führt."





Einladungskarte zur Vernissage am 11.01.2007
Nachfolgend finden Sie eine kleine Auswahl der ausgestellten Drahtskulpturen aus der Welt der Tiefseeorganismen.






