Ausstellung 16.01.2009 - 30.06.2009

Max Diel
1971 geboren in Freiburg i.Br.
1992-1996 Studium an der Gerrit Rietveld Akademie, Amsterdam, NL
1996-1998 Hochschule der Künste Berlin
1999 Meisterschüler, HDK Berlin
Lebt und arbeitet in Berlin.
Arbeiten im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen.
Auf den ersten Blick erscheinen die Gemälde von Max Diel in die Reihe der aufstre-benden Künstler der jüngeren deutschen Malerei zu gehören. Seine Malerei ist vital und kraftvoll, aber dennoch sehr subtil. Auslöser für seine Bildideen sind Fotos und Postkarten. Er transformiert diese eigenständigen Bildaussagen, wobei er freie und figurative Malerei nebeneinander bestehen läßt.
1971 in Freiburg geboren, studierte Max Diel in den neunziger Jahren an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam, sowie an der HDK (heute UDK) in Berlin. Er hat sein Atelier in Berlin und wird von Galerien in Basel, Frankfurt und Bonn vertreten.
Im Jahre 2004 waren seine Werke in einer Einzelausstellung in New York zu sehen. Lehrtätigkeit im Rahmen der Kunstvermittlung am Arp Museum, Rolandseck. Diels Arbeiten befinden sich im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen.
Michael Schneider


Am Abend des 15. Januar 2009 begrüßte der stellvertretende Hoteldirektor Peter Vogt die Gäste zur 16. Ausstellungseröffnung im Rahmen des Neujahrsempfanges 2009, insbesondere den Kuratoriumsvorsitzenden Graf Henckel Fürst von Donnersmarck, Herrn Schrödter, Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck Stiftung, Bürgermeister Manfred Richter und Frau Prof. Dr. Preuß. In seiner Rede ließ er das vergangene Jahr Revue passieren und dankte der Stadt Rheinsberg, dem Landkreis, allen Geschäftspartnern und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Er gab Einblicke in interessante Statistiken des Hotels und die international breit gefächerte Herkunft unserer Gäste.

SD Dr. jur. Graf Henckel, Fürst von Donnersmarck überbrachte im Namen des Kuratoriums der Fürst Donnersmarck Stiftung zu Berlin die herzlichsten Neujahrswünsche und unterstrich seine Verbundenheit zu Rheinsberg. Er betonte auch die wichtige Rolle der Fürst Donnersmarck Stiftung zu Berlin, ohne deren finanzielle Unterstützung im Sinne der Rehabilitation dieses besondere Hotel trotz aller Anstrengungen der Mitarbeiter nicht in diesem Stil so wertvolle Arbeit leisten könnte.

Für die musikalische Umrahmung sorgte Nathan Plante mit eindrucksvollen Trompetenklängen in vielfältigen Variationen.

Die Kunsthistorikerin, Nicole Birnfeld, lud in Ihrer Laudatio die Anwesenden ein, sich mit Ihr auf die Suche nach dem Verborgenen zu begeben und gemäß dem Titel der Ausstellung "Hidden" die versteckten Details in den Bildern zu ergründen, die in den Jahren 2001 bis 2007 entstanden sind. Die Motive der Bilder von Max Diel stammen aus unterschiedlichen Quellen. Diese können aus einem Pressefoto, einem Zitat aus einer anderen Epoche oder Kindheitserinnerungen entsprungen sein und umfassen eine große Bandbreite von Themen und Sichtweisen, die zu einem "Dielschen Microkosmos" verschmelzen. Eindrucksvoll gab Frau Birnfeld den Blick in diese Welt frei und empfahl die Bilder bei langem Betrachten auf sich wirken zu lassen, um das Verborgene zu entdecken.

Im Anschluss wurden die Gäste wieder mit süßen und herzhaften Gaumenfreuden und delikaten Köstlichkeiten der Hotelküche verwöhnt. Mit angeregten Gesprächen und Diskussionen beim Betrachten der ausgestellten Bilder klang der Tag aus.

Angeregte Gespräche zur Vernissage am 15.01.2009

Einladungskarte zur Vernissage am 15.01.2009

Hidden

Am Webstuhl II

Seemann (groß)

Fische im Eimer

Selbstportrait als Kind

Mönche (grün)

Badehose schwimmend

Autoreifen II