Die neue Ausstellung „kinetische Skulpturen“ von Michael Hischer kann ab 16. Juni 2007 im Seegarten des HausRheinsberg Hotel am See besichtigt werden – parallel zur Ausstellung „biomorphe abstraktionen“ von Marina Schreiber, die noch bis Ende Juli im Seehallenfoyer zu sehen ist.
Die kinetischen Skulpturen sind für den Außenraum konzipiert und aus Edelstahl und Aluminium gefertigt. Ihre beweglichen Elemente sind auf mit Rillenkugellagern bestückten Achsen gesetzt und so fein ausponderiert, dass sie schon leisester Windhauch in Bewegung versetzt.
Zentrisch sind die Flügel montiert. Fein ausgewichtet finden sie scheinbar schwerelos ihre Mitte und Zeigen so, dass sie in ihrem Innersten ganz tief der Meditation zugeordnet sind.
Kinetische Skulpturen sind vierdimensional. Denn wenn ihre Flügel ungeordnet und unvorhersehbar ihre Bahnen ziehen, handeln sie immer auch vom Vergehen der Zeit, beschreiben sie die Zeit, die in der Bewegung verrinnt.
Leichtigkeit, Gleichgewicht und Balance sind ihr Thema, Entschleunigung und Verlangsamung ihr Wesen.
Sie vergeuden scheinbar sinnlos, was uns heute das kostbarste scheint – Zeit.
Die Ausstellung ist bis zum 15. Oktober 2007 zu sehen. Der Eintritt ist frei.