Ausstellung vom 25.06.2010 bis 02.01.2011

Nuria Quevedo
1938 geboren in Barcelona, Spanien
1952 Emigration der Familie nach Berlin (DDR)
1955-58 Abitur an der ABF Berlin
1958-63 Studium an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst Berlin Weißensee
Ab 1963 freischaffend tätig in Berlin, vorwiegend als Grafikerin und Buchillustratorin
1969-71 Meisterschülerin an der deutschen Akademie der Künste zu Berlin (DDR), Hinwendung zur Malerei
1986-1991 Mitglied der Akademie der Künste der DDR
1994-96 Gastprofessur an der Universität Greifswald, Caspar-David-Friedrich-Institut
Die Künstlerin lebt seit 1997 in Berlin und Sant Feliu de Guíxols, Spanien.
Die Ausstellung "Malerei auf Leinwand und Papier" mit Ölbildern, Ölkreide, Mischtechniken und Aquarellen hinter Glas ist noch bis zum 2. Januar 2011 im Foyer der Seehalle zu sehen.

Ausstellung Malerei auf Leinwand und Papier von Nuria Quevedo

Die Sonne scheint und drückende Hitze macht sich in den Räumen breit. Dennoch haben sich wieder zahlreiche Gäste im Foyer der Seehalle eingefunden, um die Ausstellungseröffnung mitzuerleben. Nachdem das erste Musikstück verklungen war, begrüßte die Hoteldirektorin, Frau Corinna Fritz, die anwesenden Gäste, unter denen auch der Geschäftsführer der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin Herr Wolfgang Schrödter, Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau und der stellvertretende Landrat Egmont Hamelow zu finden waren.

In Ihrer Laudatio gab die Berliner Kunstwissenschaftlerin Astrid Volpert einen Einblick in das Leben und Wirken der spanischen Künstlerin Nuria Quevedo und deren Motto "Fremdsein ist meine Identität - Malen ist meine Art zu denken." Ihre Bilder zeigen sowohl eindrucksvolle Figurstudien in kargen Landschaften als auch glühende farbenfrohe Bilder. Besonders eindrucksvoll wirken die Stein-Motive. Frau Volpert beschrieb diese eindrucksvoll: "Je länger man in diesem Raum und bei den Bildern, die hier hängen, verweilt , desto heller erscheint einem das graue, graublaue Gestein. Und sie großen Steine auf den Stillleben-Gemälden von 2008 und 2009 beginnen wie Diamanten zu funkeln. Ihre Strahlkraft nimmt fast magisch zu, je länger wir ihr Schweigen befragen."

Die Vernissagegäste lauschten den Franz-Schubert-Liedern, meisterhaft dargeboten von der Sopranistin Renate Germer begleitet vom virtuosen Spiel des Pianisten Ulrich Wirwoll, die für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten.

Um die sinnlichen Genüsse des Gaumens kümmerte sich Küchenchef Carsten Pfefferlein und seine Crew mit einer Vielfalt an herzhaften und süßen Köstlichkeiten.

Angeregte Gespräche, Fachsimpelei unter Künstlern und Laien ließen den Abend ausklingen

Nuria Quevedo und Astrid Volpert

Die Einladungskarte zur Vernissage.

Kopf - Hand, Mischtechnik auf Papier, 1993

Steine I, Öl auf Leinwand, 2008

Bucht mit Figur, Aquarell auf Papier, 2000

Steine III, Öl auf Leinwand, 2009

Frau mit Mädchen, Ölkreide auf Papier, 1991

Figur und Steine, Öl auf Leinwand, 2000

Landschaft mit Palme und Figur, Acryl auf Papier, 2002

Vulkanische Landschaft mit Figur, Öl auf Leinwand, 1997

Mann mit Sonne, Aquarell auf Papier, 1998