Charme haben aber auch die Kulturdenkmäler der alten Residenzstadt, die von einer wechselvollen Geschichte zeugen. Im Mittelalter erstmals als Grenzfeste gegen die Mecklenburger erwähnt, wird die Wasserburg am Grienericksee 1734 zum Schloss für den Kronprinzen und späteren König Friedrich den Großen umgebaut. Dieser erlebte hier unbeschwerte Jugendtage, die er als die „glücklichste Zeit seines Lebens“ in Erinnerung behalten sollte. Schon damals gab es Verbindungen zur Familie Donnersmarck: Wilhelm Ludwig Graf Henckel von Donnersmarck diente im Siebenjährigen Krieg Prinz Heinrich, dem Bruder des „Alten Fritz“, als Adjudant.