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Rheinsberger Land

Rheinsberger Land

Geschichte

Das Land um die Stadt Rheinsberg bietet nicht nur üppige Naturerlebnisse, sondern auch eine reiche Geschichte und Kultur.

Ihre Blütezeit erlebte die Gegend Mitte des 18. Jahrhunderts, als die Hohenzollern Rheinsberg zur Residenzstadt machten. Unter dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. erhielt die Stadt ihr barockes Gesicht und gewann an Bedeutung für Handwerk und Kunst.

Die königliche Epoche wirkt bis heute nach – nicht nur in Form des Schlosses Rheinsberg, sondern auch in Gestalt des vielfältigen Kulturangebots, der romantischen Naturerfahrung und der lebendigen Keramiktradition. Schon Theodor Fontane und Kurt Tucholsky fanden Inspiration im Rheinsberger Land. Tun Sie es ihnen gleich und lassen Sie sich anregen! Das HausRheinsberg bietet Ihnen den idealen Ausgangspunkt und die Freiräume dafür.

 

Der „Alte Fritz“ in Rheinsberg

Friedrich II. – auch Friedrich der Große oder „Alter Fritz“ genannt – verbrachte als Kronprinz die glücklichste Zeit seines Lebens in Rheinsberg. In seinen „Rheinsberger Jahren“ zwischen 1736 und 1740 residierte der damals noch junge Fritz mit seiner Gemahlin Elisabeth Christine auf Schloss Rheinsberg und hielt dort Hof. Es war eine Zeit der Blüte, sowohl für die Stadt als auch für den späteren Friedrich den Großen. Ungestört konnte er sich mit Freunden und Vertrauten dem Philosophiestudium, der Dichtkunst und der Musik widmen.

Mit seiner Thronbesteigung im Jahr 1740 nahm Friedrichs Leben eine Wendung: die inspirierende Rheinsberger Zeit war vorbei und seine Herrschaft als preußischer König begann. Sein Schloss schenkte er einige Jahre später seinem jüngeren Bruder Heinrich. Dennoch blieb der „Alte Fritz“ der Stadt und dem Land stets in Freundschaft verbunden.

 

Schloss Rheinsberg

Die Geschichte des Rheinsberger Landes ist untrennbar mit der des Schlosses Rheinsberg verbunden. Schon im Mittelalter war sein ebenso malerischer wie idyllischer Standort mit einer Burg befestigt, die allseitig von Wasser umgeben war. Mitte des 16. Jahrhunderts trat an die Stelle der Burg ein Wasserschloss in Renaissanceformen, das die wechselvolle Herrschaftsgeschichte des Rheinsberger Landes miterlebte. Der preußische König Friedrich Wilhelm I. schenkte es schließlich seinem Sohn, dem späteren „Alten Fritz“, der als Kronprinz dort Hof hielt.

Friedrich Wilhelm II. ließ das Schloss in den Jahren seiner Rheinsberger Residenz erweitern und ausschmücken, was so gut gelang, dass es zum Musterbeispiel des sogenannten Friederizianischen Rokokos und kurz darauf gar als Vorbild für Schloss Sanssouci in Potsdam diente. Nachdem Friedrich Wilhelm II. den Thron des preußischen Königs bestiegen hatte und Schloss Rheinsberg verlassen musste, schenkte er es seinem jüngeren Bruder Heinrich, der es bis zu seinem Tod bewohnte.

Das Schloss krönt die malerische Seenlandschaft und ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Rheinsberg am Grienericksee. In ihm verbinden sich Natur, Architektur und Kunst zu einem harmonischen Ensemble und beleben die reichhaltige Geschichte des 18. Jahrhunderts.

In den letzten Jahren wurde das Schloss aufwändig restauriert und bietet heute einen detailreichen Einblick in die frühklassizistische Wohnkultur und das Leben am Hofe des Kronprinzen Friedrich Wilhelm II. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bietet ganzjährig Schlossführungen an,viele davon barrierefrei. Im Angebot ist außerdem die „Familienkarte Rheinsberg“, gültig für den Besuch des Schlosses und des Tucholsky-Literaturmuseums, am selben Tag.

 

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